Trinidad & Tobago individuell - Frau Melloni und Herr Willmann

Guten Tag Herr Loritz,

die Reise war sehr schön, wir haben viel erlebt.

Da für Sie als Reiseveranstalter auch die nicht so positiven Sachen wichtig sind, werde ich sie erwähnen. Allerdings möchte ich betone, dass keine davon für uns wirklich schlimm war.

Der Hinflug war gut. Das Flugzeug war nicht voll besetzt, so hatten wir beide je zwei Plätze zur Verfügung.

Wir sind von Claudia am Flughafen empfangen worden. Wir mussten ein bisschen auf andere Gäste warten. Als Claudia gemerkt hat, dass das Warten zu lang werden könnte, hat sie uns eine Taxifahrt organisiert.

Das Half Moon Blue hat uns gut gefallen. Unser Bungalow war sehr einfach aber ganz OK. Die Anlage ist hübsch und der Strand ist zwar klein aber sehr schön. Das schlimmste waren die Cocricos (wilde Hühnervögel), die uns nachts wach gehalten haben mit ihrem andauernden Gekreische. Es ging gegen Mitternacht los und dauerte bis gegen 6 Uhr. Da hätte ich mir Ohrstöpsel gewünscht.
Die Terrasse vom Restaurant ist ganz nett, aber das Essen hat uns nicht so geschmeckt (außer dem Hamburger). 
Leider gibt es in der Nähe keine anderen Restaurants. Der "Ciao Pizza" soll früher gut gewesen sein, gibt es aber nicht mehr. Claudia hat uns dann einen anderen empfohlen, er hat aber nur einmal in der Woche auf, und da waren wir schon weg.

Der Ausflug im Corbin Wildlife Parc hat uns sehr gut gefallen. Sehr informativ und auf jeden Fall zu unterstützen. 
Wir sind von Ian geführt worden. Leider hatte Edith ihre Schuhe nicht dabei, so konnte sie nicht mit. Während der Führung habe ich mir ab und zu gewünscht sie wäre mitgegangen um bei der Übersetzung zu helfen.

Der Argyle Wasserfall war auch toll.

Sowohl Claudia als Edith waren sehr nett und wir haben uns bei ihnen gut aufgehoben gefühlt.

Der Flug nach Trinidad war gut und Matthew hat auf uns gewartet.

Das Chateau Guillaumme ist auch ziemlich einfach aber völlig ausreichend. Das Zimmer war sehr klein aber OK.
Wir hatten zwar keinen HP gebucht, aber Claudia hatte uns ein bisschen Angst gemacht, als sie uns erzählte, dass in Trinidad die Kriminalität sehr hoch ist und es ist es gefährlich Abends allein rumzulaufen. So haben wir uns entschieden doch bei Matthew zu essen. Wir haben Matthews Frau nur zweimal ganz kurz gesehen, aber sie hat sich mit dem Kochen sehr viel Mühe gegeben. Für uns waren manche Speisen, vor allem beim Frühstück, ein bisschen ungewohnt aber wir haben immer alles probiert und es war toll auch etwas Neues zu entdecken.
Ich habe mir eine warme Schokolade nach Trini-Art gewünscht und bekommen...lecker!

Der Garten ist zwar nicht schlecht, aber für uns war die Zeit, die wir dort verbracht haben, doch ab und zu etwa langweilig, da wir selber ein Garten mit Pool haben.

Wir hatten fünf Ausflüge gebucht. Die Zeit dazwischen war manchmal eben langweilig. Wir wollten in den fünf ausflugsfreie Tage selber etwas unternehmen, aber es ist gar nicht so einfach das dort allein zu machen. Wir sind zwar in Arima auf dem Markt und so gewesen, aber das ist auch relativ schnell erledigt.

Auf eigener Faust sind wir mit dem Maxi Taxi von Tunapuna nach Port of Spain gefahren. Es war schön sich unter den Einheimische zu mischen. Die Fahrt selber hat mir besser gefallen als die Stadt.

Der Asa Wright Nature Centre war super. Leider war das Wetter mit 22 Grad und Regen nicht so toll.

Lopinot war auch schön, allerdings mussten wir im Regen picknicken. Wir hätten uns sehr gerne das Museum angeschaut, aber es war zu. Normalerweise hat es immer auf, so hatte Matthew sich leider nicht erkundigt.
Auch der Besuch der Kakao Plantage verlief unterm Regen, war aber sehr interessant.
Wir wurden auch von einer Gruppe Einheimischen zum „River Liming“ eingeladen... war super

Der Besuch des Hindu Tempels hat uns nicht so gefallen. Die Anlage ist sicher bemerkenswert, da man aber nicht rein darf, ist sie eigentlich in 10 Minuten erledigt. Auch das Picknick fand auf dem ziemlich trostlosen Parkplatz statt. Der Tempel am See war so la la.

Sehr schön war die Boat Tour mit der Ibis Beobachtung. Da wir aber mit dem Temple Besuch zu schnell fertig waren, mussten wir eine gute Stunde warten bis es los ging... ein bisschen zu lang.
Matthew hat für uns die beste Plätze vorne ergattert und es war richtig toll.

Die Wanderung zum Rio Seco und die Flusswanderung waren super.

Da mein Mann sehr gerne eine Steel Drum Band hören wollte, ist Matthew an einem Abend ziemlich lange mit uns in die Gegend gefahren... erfolglos zwar, aber nett von ihm.
Zufällig haben wir dann ein paar Tage später beim Vorbeifahren eine Schulband bei der Probe entdeckt. Wir durften dann zuschauen und sogar ein bisschen spielen lernen. Es war schön.
Da Matthew gemerkt hat, wie uns das gefallen hat, hat er ein Besuch in einer High School organisiert, wo wir an einer Probe für ein Wettbewerb dabei sein konnten. Das war richtig toll. Die Jugendliche und die Lehrerin waren super gut drauf, haben wunderbar gespielt und uns herzlich aufgenommen und miteinbezogen. Richtig gut.

Das Pax Gasthouse mit ihrem kolonialen Ambiente hat uns auch gut gefallen. Das Essen war gut und reichlich. Die Terrasse Richtung Wald ist sehr schön, da kann man stundenlang Kolibris beobachten und da wird das Abendessen serviert.
Zu bemängeln ist, dass man nur auf unbequeme kleine Stühle sitzen kann. So ist das Lesen oder einfach Relaxen auf der Terrasse nicht angenehm. Ein Paar Liegestühle oder bequeme Sessel wären toll.

Sehr dankbar sind wir Matthew auch für den Ausflug zum Schildkröten beobachten. Obwohl es noch ein bisschen früh im Jahr war, hat er genau die richtige Vollmondnacht ausgesucht. Wir haben eine Schildröte gesehen und hatten sie ganz für uns allein, denn es war sonst kein Mensch am Strand. Eine tolle und ergreifende Erfahrung.

Matthew war immer sehr freundlich und zuvorkommend. Wir haben ausgemacht, dass wir uns treffen wenn er in Freiburg ist so können wir ihn auch das Geld geben, das wir ihn noch schulden.

Der Flug nach Tobago war unserer Meinung nach, viel zu spät. Wir wären lieber früher geflogen, anstatt so Mitten am Tag. Da wir zusätzlich noch eine Stunde länger als geplant warten mussten, haben wir fast den ganzen Tag verpasst.
Auch der Supermarkteinkauf vor der Fahrt nach Castara war eigentlich überflüssig. Im Hotel war alles vorhanden, was man für den Anfang braucht, so wie Brot, Marmelade, Saft, Tee...
In Castara selber kann man auch ohne Probleme einkaufen.

Mit dem Mietauto, von Claudia organisiert, hat am Flughafen alles super geklappt.

Am Anfang waren wir vom Castara Retreats entäuscht, denn wir hatten uns ein bisschen mehr Luxus vorgestellt und gewünscht... für den Preis. Auch hatten die andere Zimmern ein großes überdachtes Balkon und wir nicht. Zu unserem Bungalow gehörte zwar eine kleine Terrasse aber ohne Dach. Da in den ersten Tagen das Wetter unsicher war, mussten wir drinnen frühstücken. Danach, als das Wetter sich verbessert hat durften wir raus und das war richtig toll: das Meer vor uns, die Sonne über uns und der Besuch von Mot Mot und andere schöne Vögeln... was will man mehr?

Das Hotel Restaurant ist zu empfehlen, man kann aber in Castara auch woanders essen.
Der Strand ist schön. Leider wird gerade etwas gebaut, das ziemlich hässlich aussieht. Hoffentlich wird das Gebäude besser in der Umgebung passen wenn es fertig ist. Zurzeit stört es.

Die Englishman's Bay hat uns super gut gefallen. Charlotteville war nichts Besonderes. Da fand ich Castara hübscher.
Der Castara Wasserfall ist nich so beindruckend aber trotzdem ganz nett. Der Weg am Fluss oder im Fluss ist einfach aber schön. 
„Porridge“ vom Castara Retreats hat uns einen Schnorchelnausflug organisiert. War schön.

Der Pigeon Point war auch schön. Da unser Flug so spät am Nachmittag war, haben wir den letzten Tag dort verbracht, so konnten wir uns vor der kurze Fahrt zum Flughafen noch duschen und uns umziehen.

Der Rückflug war schrecklich. Der Flieger war voll und da haben wir gemerkt wie wenig Platz man hat. Sollten wir nochmal nachts fliegen werden wir wahrscheinlich Business Class buchen.
Der Zwischenstopp auf Barbados war auch lästig, denn wir mussten noch mal die ganze Sicherheitsprozedere durchmachen. Völlig unnötigerweise.

Da wir die Tickets nicht selber gebucht hatten, war uns dieser Zwischenstopp nicht wirklich bewusst. Im Nachhinein, hätten wir gerne ein paar Tage weniger auf Trinidad verbracht und dafür ein paar Tage auf Barbados...

Luciana Melloni / Gundelfingen

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