Trinidad-kleine Rundreise (TI06)- Emma, Emil und Ellen Bischoff und Steffen Fischer

„Trinidad - kleine Rundreise" und Verlängerungswoche in Castara (Tobago) Dezember 2013 / Januar 2014

Ohne Probleme konnten wir die Tagesausflüge auf unsere Wünsche hin umändern, so dass dem Start am 23. Dezember 2013 nichts mehr im Wege stand.
 
Nach langem Flug von Frankfurt nach Tobago mit Condor kamen wir gegen 16.00 Uhr in Tobago an. Der Gepäckempfang, Zollkontrolle und das Einchecken bei Caribean Airlines zum Weiterflug nach Trinidad gingen problemlos von statten. Gegen 21.00 Uhr kamen wir in Trinidad an, wo uns Matthew Williams bereits erwartete und nach Arima chauffierte. Obwohl es bereits gegen 22 Uhr war und es vor allem für die Kinder ein langer Tag war, konnten wir noch warm essen und mit Matthew bei einigen Rum-Cola über unsere ersten Eindrücke und die Pläne für die nächsten Tage sprechen. Die Zimmer im Chateau Guillaumme befinden sich im Erdgeschoss von Matthews Haus, der mit seiner Familie im darüber liegenden Geschoss wohnt und somit immer erreichbar ist. Der großzügige Garten mit Sitzmöglichkeiten kann von allen Gästen einschließlich der Früchte genutzt werden.

Am nächsten Tag, es war der 24. Dezember, folgte bereits der erste Tagesausflug: ein Besuch der Maracas Bay. Der herrliche Strand war genau das Richtige zum Eingewöhnen und Relaxen. Zum Mittag gab es das berühmte „Bake and shark" bei Richard`s, was allen ausgezeichnet schmeckte.

Nach der Rückkehr nach Arima und nach dem Abendbrot holte Matthew alle seine Gäste in den Garten, wo ich zur Überraschung aller meinen Geburtstag mit selbstgebackenem Kuchen, Matthews Rumpunsch und Steeldrum-Musik seiner Enkel nachfeiern durfte. Für uns alle ein sehr gelungener „heiliger Abend" im Garten mit exotischer Musik und Matthews Familie, die uns jeden Wunsch von den Augen ablas.
Am folgenden Tag war für uns Relaxen im großen Garten angesagt, bevor am dritten Tag eine Wanderung durch den Regenwald entlang des Rio Seco anstand. Alle waren gespannt, war es doch unsere erste Wanderung durch echten Regenwald. Nach ca. 2 km kamen wir an einem Urwaldpool mit Wasserfall an, wo sich alle ausgiebig erfrischen konnten. Während der gesamten Toru erklärte uns Matthew Pflanzen und Tiere des Waldes. Zurück am Auto verwöhnte uns Matthew mit einheimischen Spezialitäten, bevor es zurück nach Arima ging.

Nach vier Tagen in Arima stand für uns der Quartierwechsel nach Blanchisseuse an der Nordküste an. Da Matthew verhindert war, erfolgte der Transfer durch einen Bekannten Matthews, was ohne Probleme klappte. Bereits die Fahrt, wir benötigten für 38 Kilometer über die Northern Range 2 Stunden, war ein Erlebnis, da die Straße durch dichten Urwald führt und zeitweise schöne Ausblicke in die Täler gewährt. Im Hotel Laguna Mar angekommen, nahmen wir unsere zwei Zimmer mit großer Terrasse in Beschlag und erkundeten die Umgebung.

Blanchisseuse hat einen tollen Strand, allerdings ist hier beim Baden im Meer Vorsicht angesagt. Zahlreiche Unterströmungen und hohe Wellen gestatteten uns nur, mit den Füßen ins warme Wasser zu gehen. Entschädigt wird man aber durch den Fluss, der unweit des Hotels ins Meer mündet, wo wir mit unseren Kindern gefahrlos baden könnten. Für mich stand noch eine Wanderung an die einsame Paria Bay an, wobei hier eine Tour 2 bis 3 Stunden dauert und nicht unterschätzt werden sollte. Entschädigt wird man aber dann mit einer menschenleeren Bucht mit Regenwald bis an den Strand, wo echtes Robinson-Feeling aufkommt. Am Ende der Bay kann man sich in einem Fluss erfrischen, bevor es dann wieder durch den Regenwald zurückgeht.

Ein besonders Erlebnis ist in Blanchisseuse nicht nur das Meer und die Umgebung, sondern mit Fred Zollna der deutschstämmige Besitzer des Hotels, der mit seinen achtzig Jahren gemeinsam mit seiner Frau jeden Tag im Hotel mit anpackt. Von ihm kann man jeden Abend Geschichten hören, die wohl nur solche Weltenbürger erzählen können.
Nach drei Tagen ging es zurück zum Airport, die erste Woche des Urlaubs, die von der Gastfreundschaft unserer Gastgeber und einer vielseitigen Insel mit vielen Eindrücken geprägt war, näherte sich dem Ende: Tobago konnte kommen.
 
Wie gehabt, der Transfer zum Flughafen, Einchecken und Flug klappten ohne Probleme. Nach 20-minütigem Flug kamen wir auf Tobago an. Da relativ wenig größere Flugzeuge auf Tobago landen, konnten wir schnell unsere Koffer in Empfang nehmen. Am Ausgang standen bereits unsere Taxifahrer bereit, die uns nach Castara bringen sollten. Auf dem Weg konnten wir uns in einem kleinen Supermarkt und einem Früchtemarkt mit dem Nötigsten versorgen. Nach ca. 1 Stunde kamen wir in Castara in unserem Quartier, dem Boatview House an. Wir bezogen zwei nebeneinanderliegende Ferienwohnungen mit gemeinsamer großer Terrasse und einem unglaublichen Blick auf die Castara Bay. Im angeschlossenen Restaurant war zu unserer Ankunft etwas Hektik, da hier die Silvestervorbereitungen anstanden.

Castara mit seinem herrlichen Strand war noch einmal ein besonderes Erlebnis für uns und besonders die Kinder, die jeden Tagausgiebig im 28° warmen Wasser baden konnten.

Im benachbarten Alibaba Retreats buchten wir einen Tagesausflug mit dem Boot. Die Tour begann unmittelbar an unserer Unterkunft und ging entlang der Küste zum Bucco-Reef, wo wir ausgiebig schnorcheln konnten. Danach legten wir am no-mans-Land an, wo bereits der Grill für das Mittagessen angefeuert wurde. Frisch gegrillter Fisch und Hähnchen gemeinsam mit kühlem Bier ließen keine Wünsche offen. Im Anschluss folgte noch ein Stopp am Nylon-Pool, einer Sandbank mitten im Meer, wo wir bei karibischer Musik und einem kühlen Rumpunsch den Tag ausklingen lassen konnten. Für uns war der Ausflug ein tolles Erlebnis, erfüllte die Tour doch alle Klischees der Karibik ausgesprochen positiv.
Bereits am Ankunftstag auf Tobago hatten wir mit unserem Taxifahrer einen Ausflug nach Pidgeon Point, dem Vorzeigestrand von Tobago, abgesprochen, wo wir noch einmal herrlich baden konnten und den Tag mit einer Tour auf dem Glasbodenboot abrundeten. Als besonderen Service erhielten wir noch eine Rundfahrt in der Umgebung von Castara und die Vermittlung eines Friseurtermins für unsere Tochter in Castara, die sich Rasta-Zöpfe als Erinnerung flechten ließ.
 
Fazit: Mit dem Urlaub auf Trinidad und Tobago haben wir zwei faszinierende, sehr gegensätzliche Inseln kennen gelernt. Herrliches Klima, herrliche Strände, Regenwald und sehr entspannte, hilfsbereite und gastfreundliche Menschen.
Auch die Art und Weise des Urlaubs kam uns sehr entgegen.
Der Rahmen (Unterkünfte, Transfers,...) war von Kolibri-Tours bestens organisiert, trotz allem verblieb genügend Zeit für spontane Aktionen. Insgesamt eine gelungene Mischung aus organisiertem und individuellem Urlaub.
 
Emma,Emil und Ellen Bischoff und Steffen Fischer

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